Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Erfahrungsberichte’ Category

Staunend und begeistert las ich eben folgenden Artikel:

Lernen im Alleingang – wie 10 Nicht-Schüler ihr Abi machen

Als würden sie das Sudbury-Konzept kennen!!! 😉 Sie haben Eigenverantwortung übernommen, haben einen gemeinnützigen Verein gegründet, Spenden gesammelt, einen Raum angemietet, Lehrer engagiert … sich von Lehrern getrennt …und, wie man im Tagebuch nachlesen kann, sammeln sie viele wertvolle Erfahrungen, NEBEN dem Fachwissen für’s Abi.

Ich drücke GANZ FEST die Daumen für den Erfolg dieses Projektes!

Read Full Post »

Was für ein schönes Gefühl: ICH HABE ETWAS ERSCHAFFEN! 🙂
Dass einen dorthin sogar Computerspiele bringen können, habe ich dieser Tage durch meinen Sohn erfahren dürfen – der beim Spiel „Supertux“ den Level-Editor entdeckte und mit wachsender Begeisterung neue Levels erfand 😉
supertux_the_character.jpg
Und hier nun die Daniel-Version von „Wer wird Millionär?“ :
Was soll im Spiel Supermario 2 Joshi schaffen?
A) Er soll das zweite Kind befreien.
B) Er soll die anderen Joshis befreien.
C) Er soll in einem Level etwas finden.
D) Er soll alle Endgegner besiegen.
Wir sind gespannt auf eure Antworten 🙂

Read Full Post »

Schüler, die von anderen Schulen zur Sudbury Valley School wechselten, gehörten oft einer dieser beiden Gruppen an: „Einser-Schüler“ oder „Unruhestifter“. „Einser-Schüler“ waren an anderen Schulen erfolgreich, aber nicht glücklich … „Unruhestifter“ befanden sich „im Krieg“ mit ihren alten Schulen.

Im Schulalltag  zeigten sich nun „seltsame Erfahrungen“ – während die „Unruhestifter“ sich nach einer Eingewöhnungsphase, in der sie oft eher inaktiv waren, zu sich finden und dann sehr erfolgreiche Wege gehen, haben die „Einser-Schüler“ eine eher schwere Zeit.

„Jahrein, jahraus kommen sie: Das Strandgut des Lebens und die Ausgestoßenen der Gesellschaft, junge Menschen, mit denen es fast schon jeder aufgegeben hat. Autodiebe, Unruhestifter, Drogenabhängige, Alkoholiker, Schul-Phobiker, Asoziale jeder Art. Entweder waren sie von allen ihren früheren Schulen geworfen worden, oder sie weigerten sich entschieden, überhaupt eine Schule zu besuchen. Sie bekommen ihre Freiheit zurück und die absolute Verantwortung, den eigenen Lebensweg zu kontrollieren. Es gibt niemanden, der sie unten hält.“

„Die Einser-Schüler haben leider eine schwerere Zeit. Sie sind so daran gewöhnt, ihren Lehrern zu gefallen, dass sie anfangs bei uns völlig ratlos sind. […] Der Kampf, an die Spitze der Klasse zu gelangen, hat an Sudbury Valley keinerlei Bedeutung, keine Grundlage. Diese Schüler – nicht die „Unruhestifter“ – sind die wirklichen Opfer der Gesellschaft. Nachdem sie es jahrelang den Autoritäten recht gemacht haben, haben sie den Kontakt mit sich selbst verloren. Aus ihren Augen ist der Glanz verschwunden, aus ihrem Herzen das Lachen. Wenn sie nicht zerstören, wissen sie auch nicht, wie man aufbaut. Für sie ist Freiheit beängstigend. Es gibt niemanden, der ihnen sagt, was sie tun sollen.“

Quelle: Endlich frei!

Read Full Post »

Die kleine Gruppe von Eltern, die 1968 in Amerika die erste Sudbury-Schule gründete, hatte „revolutionäre Ansätze“ – wie z.B. den, dass ein Kind eine Person ist, die als Mensch vollen Respekt verdient. Für die Praxis heißt das:

Alle Aktivitäten der Kinder an der Schule dürfen nur auf ihre eigene Initiative hin geschehen!

Sie suchen sich selber aus, OB und wenn ja WAS sie tun wollen, und sie teilen sich ihre Zeit selber ein.

Was waren Ihre ersten Gedanken beim Lesen dieser Zeilen? Ging es in die Richtung von „Na ja, da werden die Kinder den ganzen Tag nur spielen und am Computer sitzen, LERNEN wird ein Kind doch niemals von alleine, ohne Druck.“ So waren zumindest MEINE Gedanken …

WIR haben Glück … wir brauchen nicht wie die Eltern damals allein unserem Gefühl zu vertrauen, dass das schon funktionieren wird. Wir können zurückgreifen auf die 40jährige Erfahrung … und die offenbart sehr spannende und aufschlussreiche Erkenntnisse! Und sie macht selbst bewusst lebenden Menschen deutlich, wie sehr wir alle „verbogen“ sind … wie weit wir uns entfernt haben von unserem Urvertrauen, wie wenig wir zulassen können und  wie sehr wir meinen lenken zu müssen.

Das Schöne an den Erfahrungsberichten: sie sprechen direkt das Gefühl an! 🙂 Beim Lesen geht einem sprichwörtlich „das Herz auf“ … wer sich berühren lassen mag, ist herzlich eingeladen!

Read Full Post »